Entholzer Fenster + TürenEntholzer Fenster + Türen

a-Wert »


Der a-Wert beschreibt, wie dicht das Fenster ist. Je höher der a-Wert ist, umso weniger dicht ist das Fenster. Darum nennt man den a-Wert auch Fugendurchlasswert.

Absorption »


Absorption nennt man die Abschwächung von Strahlungsenergie beim Durchgang durch einen Stoff. Die Strahlungsenergie wird in Wärmeenergie umgewandelt, das Glas erwärmt sich.

Acrylglas »


Acrylglas ist ein Kunststoffglas, es wird gegossen oder durch Extrusion hergestellt.
Im Vergleich zu Glas hat es eine geringe Oberflächenhärte und ist deshalb kratzempfindlich, lässt sich aber sehr gut mechanisch bearbeiten (sägen, bohren, fräsen, polieren, schleifen etc.), beschichten (bedrucken, einfärben, verspiegeln etc.) und verformen. Acrylglas hat eine hohe Lichtdurchlässigkeit und ist witterungsbeständig, vergilbt jedoch unter UV-Einstrahlung.

Airless »


Verfahren, bei dem Lack unter hohem Druck mit kleinen Düsen ohne Luft ( airless ) zerstäubt wird.

Alarmglas »


Alarmglas besteht aus Einscheiben-Sicherheits-Glas ( ESG ). In dieses Glas wird eine Alarmschleife eingearbeitet die, wenn die Scheibe bricht, unterbrochen wird und eine angeschlossene Alarmanlage auslöst.
Siehe auch: Einscheiben-Sicherheits-Glas

Altbaumodernisierung »


Neue Fenster sind bei der Altbaumodernisierung eine der wichtigsten und wirtschaftlich sinnvollsten Baumaßnahmen, da die alten – einfach verglasten – Fenster "Schwachstellen" der Altbauten sind. Schon heute werden bei mehr als 60 % aller Modernisierungen Kunststoff-Fenster eingesetzt. Mit ausgezeichneten Wärme-, Isolierungs- und Schallschutz-Eigenschaften sowie angepasster Formgebung tragen Kunststoff-Fenster bauphysikalisch und optisch zur Erhaltung hochwertiger Altbausubstanz bei.

Alterungsbeständigkeit »


Kunststoffe werden seit mehr als 50 Jahren "am Bau" eingesetzt. Im Gegensatz zu anderen Materialien kennen die modernen Kunststoffe keinen natürlich begrenzten Lebenszeitraum. So sind auch im modernen Automobilbau Kunststoffe nicht mehr wegzudenken: Sie sparen durch niedriges Gewicht Treibstoff und zeichnen sich durch hohe Alterungsbeständigkeit aus. Verrottung und Korrosion werden so immer weiter eingeschränkt.

Aluminiumfenster »


Besonders witterungsbeständige, weitgehend wartungsfreie Fenster, in Norm- oder Zwischengrößen mit Einfach- oder Doppelverglasung erhältlich. Häufig wird Aluminium bei Verbundkonstruktionen verwendet, wobei eine Aluminiumauflage einen hölzernen Unterbau stützt. Bei solchen Konstruktionen sollte aber unbedingt auf eine qualitativ hochwertige Verarbeitung geachtet werden, da eindringendes Wasser das Holz verrotten lässt.

Aluminiumvorsatzschale für Kunststofffenster »


Besondere Fenstersysteme für zeitgemäße Architektur und freie Farbgebung in der Fassade. Farbwahl nach RAL oder NCS nur mit Vorsatzschale möglich.
Aluminiumvorsatzschale für Kunststofffenster
Pflegeleichte, robuste Kunststoffprofile und widerstandsfähiges Aluminium. So müssen Fenster sein!
Eine Neuentwicklung stellt die einzigartige Verbindung der AluFusion-Fenster dar.
Dabei übernimmt die Aluminiumschale die tragende Funktion die bisher unerreichte Fenstergrößen möglich macht.

Anschlag »


Die Seite eines Fensters, an dem der Flügel mittels Beschlag oder Bändern angebracht ist, bezeichnet man als Anschlag. Er beschreibt die Dreh- und Öffnungsrichtung des Fensters. Die DIN 107 unterscheidet nach DIN-rechts und DIN-links.

Antikglas »


Charakteristisch für diese Glasart sind die eingeschlossenen Luftbläschen sowie die unregelmäßige Oberfläche. Antikglas gehört mit zu den dekorativsten Glassorten, vor allem wegen seiner Farbenvielfalt. Die Farben entstehen durch das Zumengen von Eisenoxid oder Gold, je nach Farbgebung ist das Glas durchschimmernd bis deckend. Am teuersten sind Rot- und Grüntöne, da sie einen hohen Anteil an Gold enthalten.

Antireflexglas »


Antireflexglas ist ein entspiegeltes Glas mit einer Lichtreflexion < 1 %. Anwendung findet es z.B. im Bereich Bilderglas.

Armierung »


Die Verstärkung (Aussteifung) von Profilen durch Stahl- oder Aluminiumprofile mittels Verschraubung mit diesen nennt man Armierung. Sie ist am fertigen Fenster nicht sichtbar

Atmungsaktivität »


Luft- und Dampfdurchlässigkeit. Je dichter ein Baustoff, desto geringer seine Atmungsaktivität. Glas, Metall und Folien sind undurchlässige Stoffe, an ihnen kondensiert feuchte Raumluft.

Aufmass »


Das Ausmessen der Fenster- und Türöffnungen im Rohbau bezeichnet man als Aufmass.

Außenfensterbänke »


Fensterbank, die an der Außenseite des Fensters angebracht wird. Die Außenfensterbank dient dazu, den Regen abzuleiten, sie muss also wetterfest sein. Außenfensterbänke bestehen aus Stein oder Aluminium, wobei Aluminium mit speziellen Entdröhnungsmaßnahmen (Antidröhnfolie) versehen werden muss, um Trommelgeräuschen bei Regenfall vorzubeugen.

Außentemperatur »


Unter Sonneneinstrahlung kann die Temperatur des Profils auf der Außenseite auf ca. 70 bis 80° C steigen, das ergibt eine Differenz von ca. 50 bis 60° C im Profil. Auch im eiskalten Winter, bei Temperaturen um -20° C, ist bei einer Differenz von über 40° C höchste Leistung von einem Fensterprofil gefordert. Selbst unter noch extremeren Belastungen sind Kunststoff-Fenster international seit langer Zeit im Einsatz bewährt: unter der sengenden Sonne des Südens wie auch in der ewigen Kälte des Nordens.

Balkontür »


Eine Balkontür hat die gleichen Eigenschaften wie ein Fenster. Bei einer Größe von mehr als 1.30 m verwendet man wegen der großen Belastung für Beschläge und Schaniere Schiebe- oder Hebe-Schiebetüren.

Band-Seite »


Die Seite des Fensters, an der Flügel und Blendrahmen verbunden sind; Drehachse, um die sich der Fensterflügel öffnet.

Bauanschluss »


Die Bauanschlüsse eines Fensters können nach drei Seiten unterschieden werden:
Der stumpfe Anschlag, der Innenanschlag und der Außenanschlag. Der waagerecht verlaufende obere Teil eines Fensters ist der Fenstersturz.
Die zwei vertikalen, seitlichen Begrenzungen bezeichnet man als Fensterleibung.
Die unteren waagerechten Teile eines Fensters heißen Sohlbank (aussen) und Fensterbank (innen).

Baulicher und konstruktiver Holzschutz »


Um Holzfenster vor eindringendem Wasser und Schädlingen zu schützen, müssen viele Dinge beachtet werden.
Zum einen vermeidet man waagerechte Flächen, auf denen sich Wasser ansammeln kann. Den gleichen Zweck erfüllen abgerundete Kanten und Fugen, die so angeordnet sind, dass Wasser schnellstmöglich abfließen kann.
Ist die Konstruktion eines Fensters mangelhaft, gibt es so gut wie keine Möglichkeiten, es auf Dauer zu erhalten.

Baumaße »


Bei der Bauplanung sollte man auf genormte Bauteile achten; im Gegensatz zu Sonderanfertigungen sind diese weitaus günstiger. Insbesondere gilt dies für Fenster, Türen und Treppen.

Beschläge »


Beschläge sind alle Teile am Fenster, die dafür sorgen, dass es funktionstüchtig ist. Die Beschlagsqualität trägt erheblich zu Funktionstüchtigkeit und Komfort bei. Kunststoff-Fenster werden mit Beschlägen von namhaften Herstellern ausgestattet, die erst nach genauer Prüfung zur Verwendung freigegeben werden. Entsprechend der Fenstergröße ist die richtige Anzahl der Verriegelungspunkte festgelegt. Das sichert die Fugendichtigkeit auch unter hohen witterungsbedingten Extrembelastungen.

Beschlagswartung »


Einmal jährlich sollten alle beweglichen Teile der Beschläge mit einem harz- und säurefreien Öl oder Fett behandelt werden. Die Schwergängigkeit zeigt Ihnen eventuell schon früher diese notwendige Wartung an.

Bewährung »


Die Haltbarkeit und Lebenstüchtigkeit eines Kunststofffensters ist um ein Vielfaches größer, als es manche wahrhaben wollen. Beispiel: Die Schweizer Forschungsanstalt EMPA untersuchte fünfzehn Jahre alte Profile aus dem klimatisch belasteten "Ospizio Bernina". Die hohe Alterungsbeständigkeit der Fensterprofile wurde nachgewiesen.

Bilderglas »


Besonders dünnes Glas, das zum Einglasen von Bildern verwendet wird. Erhältlich als spiegelnd und entspiegelt (Antireflexglas).

Bläue »


Blaufärbung des Holzes, bedingt durch Bläuepilze.
Sie werden ab einer Holzfeuchtigkeit von 21 % aktiv und ernähren sich von Holz, ohne es dabei zu zerstören. Bläuepilze kommen nur im Splintholzbereich vor und bevorzugen Kiefern- oder Fichtenholz.

Blendrahmen »


 Den am Baukörper fest verankerten Rahmen eines Fensters bezeichnet man als Fensterstock oder Blendrahmen. Hier sind die Schließteile montiert, er bildet den Anschlag für den Flügel.

dB (A) »


Bewertungskurve bei 40 dB, angenähert an das menschliche Hörempfinden, zur Kennzeichnung der Lautstärke. D.h., je niedriger der db-Wert, umso höher ist der Geräuschpegel von außen (s. auch Schalldämmung).

Denkmalschutz »


Denkmalschutz dient der Erhaltung ursprünglicher Bauideen und Baustoffe sowie der modernen Nutzung von Gebäuden unter Nutzung moderner Baustoffe und Einrichtungen.
Der Einsatz von modernen Fenster- und Türsystemen muss durch die Kommunen und Denkmalschutzbehörden für den Einzelfall entschieden werden. Beispiele zeigen, dass moderne Fenster- und Türsysteme oftmals geeignet sind, um die ursprüngliche Bauidee sowie das Erscheinungsbild zu wahren.

Dichtungen »


Die Dichtung eines Fensters besteht aus Gummi. Sie ist, wie der Name schon sagt, für die Abdichtung des Fensters und für den Bruchausgleich notwendig. In der Hauptsache stehen drei Dichtungen für die Fugendichtigkeit des gesamten Fensters, die zwischen Glas und Flügel, zwischen Flügel und Rahmen und vom Rahmen zur Wand. Gerade bei der Dichtungsfrage macht sich bezahlt, wenn das gesamte Fenster von Anbeginn an in die Forschung einbezogen wurde. Hohe Zuverlässigkeit "rund ums Fenster" ist ein wichtiges Ergebnis.

DIN-Normen »


Prüfzeugnisse nach der Deutschen Industrie-Norm (DIN) beweisen: Kunststoff-Fenster erfüllen höchste Anforderungen in Wärme-Isolierung, Schallschutz, Fugendichtigkeit, Schlagregenfestigkeit, Stabilität und Funktionstüchtigkeit.

Durchschusshemmende Verglasung »


Durchschusshemmende Verglasungen verzögern das Durchdringen von Geschossen.
Sie werden in fünf Widerstandsklassen (C1 – C5) eingeteilt. Die Klassifizierung erfolgt durch dreimaliges Beschießen der zu prüfenden Scheibe. Hierbei müssen die Einschüsse in einem fixierten Abstand zueinander platziert sein. Zusätzlich wird in splitterfrei und splitterabgang unterschieden. Durchschusshemmende Verglasungen sind auch unter dem Begriff Panzerglas bekannt.

Ecklager »


Das Auflager eines Fensterflügels ist der untere Drehpunkt. Er ist ein Beschlagteil, und trägt das Gesamtgewicht des Flügels. Man nennt ihn Ecklager.

Einbauzarge »


Die Einbauzarge ist ein Rohbauteil. Sie wird in der Dämmebene abgedichtet und als statische Befestigung im tragenden Mauerwerk bei der Rohbauerstellung integriert. Das Fenster kann vom Fachbetrieb extrem schnell in der Zarge montiert werden, so dass auch bei diesem Arbeitsschritt eine deutliche Kostenreduzierung erreicht wird.
Vorteile:

  • Die Zarge lässt sich auch bei Fenstersystemen aus Holz und Aluminium einsetzen zur Befestigung der Fenster- und Türelemente in der Dämmebene
  • Verbesserung der Wärmedämmung im Anschlussbereich
  • Winddichter Anschluss zum Baukörper
  • Optimaler Isothermenverlauf
  • Hohe statische Sicherheit
  • Keine weiteren Arbeiten in der Leibung
  • Keine Verzögerung beim Winterbau
  • Planungsmaß à Zargenmaß à Fenstermaß: die ideale Folge ohne Toleranzen
  • Kein Aufmass für die Fensterfertigung

Einfachverglasung »


Diese herkömmliche Art von einfach verglasten Fenstern kostet viel Energie, die durch undichte Stellen und schlechte Dämmeigenschaften hinauszieht. Früher behalf man sich mit Doppel- oder Kastenfenstern, also zwei komplett hintereinander gekoppelten Fenstern. Heute ist eine Verwendung von einfach verglasten Fenstern bei der Renovierung und bei der Errichtung neuer Wohngebäude nach den Bauvorschriften nicht erlaubt.

Einscheiben-Sicherheits-Glas »


Durch ein spezielles Herstellungsverfahren schlagsicher gemachtes Glas
Einscheiben-Sicherheits-Glas ( ESG ) ist extrem schlag- und stoßfest. Diese Festigkeit erhält es durch ein spezielles Herstellungsverfahren; das Glas wird rasch und gleichmäßig auf über 600° C erhitzt und dann zügig wieder abgekühlt. So erhält man thermisch vorgespanntes Glas, dessen Kern unter Zugspannung, sein Äußeres jedoch unter Druckspannung steht. Das Gleichgewicht dieser beiden Spannungen macht das Glas so stabil, dass es einem Hammerschlag standhalten kann. Außerdem ist es extrem biegfest und verträgt hohe Temperaturschwankungen.

EnEV = Energieeinsparverordnung »


Die EnEV ist die Nachfolgeverordnung, die die Wärmeschutzverordnung von 1995 ablöste. Sie wurde am 13.07.2001 verabschiedet und trat am 01.02.2002 in Kraft. Hiernach wird die Wärmedämmung des gesamten Gebäudes betrachtet, und nicht nur die von einzelnen Bauteilen. Diese Verordnung soll weitere 25 % gegenüber der Wärmeschutzverordnung an Energie einsparen.

Extrusion »


Extrusion ist das Fertigungsverfahren zur Herstellung von Fenster- und Rollladenprofilen, Stäben, Rohren, Platten und ummantelten Kabeln. Die hierzu benötigte Maschine nennt man Extruder.

Falzdichtung »


Besonders Stahl- oder Aluminiumfenster versieht man mit Gummi- oder Schaumstoffprofilen. Sie gewährleisten ein weiches Schließen und verbessern gleichzeitig die Wärme- und Schalldämmung. Empfehlenswert sind die Profile aufgrund ihrer Dämmleistung auch für Holz- oder Kunststofffenster.

Fassadengestaltung »


Fenster sind wichtige Elemente der Fassadengestaltung. In Rhythmus, Form und Fläche geben sie dem Haus ein besonderes Gewicht. Für Alt- und Neubauten bieten Fenster die Sicherheit der architektonisch perfekten Gestaltung. Es sind individuell anpassungsfähige Systeme, die sich in Form und Größe Ihren gestalterischen Wünschen unterordnen – für Neu- und Altbau.

Fehlbedienungssperre »


Die Fehlbedienungssperre verhindert, dass ein Fenster in Drehstellung gekippt werden kann, ohne das Fenster zu schließen, bzw. umgekehrt. Sie bewirkt, dass dies nur bei geschlossenem Fenster möglich ist.

Fensterbänke »


Fensterbänke stellen hohe Anforderungen an Stabilität, Beschaffenheit und Design. Sie dienen als Standfläche für Blumen oder Dekorationsgegenstände oder einfach als dekorative Abrundung eines Fensters.

Fenstertür »


Sie wird als Zugang zu Wintergärten, Balkonen oder Terrassen eingebaut. Für Fenstertüren verwendet man Isolierglas; um vor Feuchtigkeit zu schützen werden Hebetüren und Regenschutzschienen eingebaut.

Fensterventilatoren »


Um einem größeren Wärmeverlust und Lärmbelästigung durch Fensteröffnen vorzubeugen, kann man in Räumen mit hohem Feuchtigkeitsaufkommen einen Fensterventilator einbauen. Sinnvoll ist dies vor allem, um Räume zu belüften, in denen nicht ständig Personen anwesend sind.

Fertigfenster »


Industriell in Normgrößen gefertigte, verglaste Fenster, die bei der Erstellung des Rohbaus eingesetzt werden.

Floatglas »


Wird im Floatverfahren hergestellt:
Ein endloses Glasband wird aus der Schmelzwanne auf ein flüssiges Zinnbad befördert. Dort schwimmt es auf der Oberfläche des geschmolzenen Metalls, breitet sich aus und wird eine Zeit lang auf einer ausreichend hohen Temperatur gehalten. In Folge der Oberflächenspannung der Glasschmelze und der planen Oberfläche des Zinnbades bildet sich auf natürliche Weise ein absolut planparalleles Glasband. Im Kühlkanal und auf der anschließenden Transportstrecke kühlt das Glas bis auf Raumtemperatur ab und kann nun in Tafeln geschnitten werden.

Flügel »


Der bewegliche Teil des Fensters, der sich kippen und drehen lässt.

Formgebung »


Kein anderes Profilmaterial ist formbar und anpassungsfähig wie z. B. PVC-Hart. Kunststoff-Fenster sind auch für Bogen-, Sichtbogen-, Korbfenster und Sonderformen bestens geeignet, weil sich die Profile thermoplastisch maßgetreu verformen lassen.

FREI (Fenster Recycling Initiative) »


FREI wurde von namhaften Fenster-Systemherstellern gegründet. Auf freiwilliger Basis betreibt diese Initiative neben den Einzelaktivitäten der Beteiligten eine gemeinschaftliche PVC-Wiederverwertung bis zum Recyclat. Die Fenster Recycling Initiative FREI verfügt heute über ein flächendeckendes Annahmesystem für PVC-Altfenster. Das Netz wird ständig weiter ausgebaut.

Frequenz (f) »


Die Höhe eines reinen Tones wird durch die Frequenz bestimmt; d.h. je größer die Frequenz, desto höher der Ton. Die Maßeinheit für die Frequenz ist 1 Hertz (Hz) = 1 Schwingung/Sek

Fugendichte »


Die Fugendichte ist eine maßgebende Eigenschaft für die Güte des Fensters.
Der Fugendurchlasswert (a-Wert) gibt an, wie viel Luft (m³) pro Meter Fugenlänge bei der Druckdifferenz von 1kp/m² pro Stunde hindurchgeht. Mit anderen Worten: Er gibt Auskunft, wie viel Heizgeld durch Fenster nutzlos nach draußen entweicht. Die Fugendichte ergibt neben besserer Wärmedämmung auch effektiveren Schallschutz.

g-Wert »


Der g-Wert ist der Energiedurchlasswert. Durch ihn wird gemessen, wie viel Sonnenwärme von außen nach innen abgegeben wird. D.h. je geringer der g-Wert, umso weniger Sonneneinstrahlung wird nach innen abgegeben.

Geschichte des Fensters »


Mit einfachen Lüftungsdurchbrüchen in den Mauern begann vor 6.000 Jahren der lange Weg zum heutigen Fenster. Schon auf Kreta – vor ca. 4.000 Jahren – wurden Fensteröffnungen zum ästhetischen Objekt, die umliegende Landschaft wurde in die Gestaltung der Paläste mit einbezogen. Um die Zeitenwende unternahmen die Römer erste Schritte zum verglasten Fenster, es war noch kleinformatig und undurchsichtig. Erst die Erfindung des klaren Kristallglases eröffnete den Weg zur heutigen Fensterkultur. Heute stellen unverrottbare Rahmenmaterialien aus Kunststoff den höchsten Stand in der Entwicklung des Fensters dar.

Gesetzliche Richtlinien »


Von den vielen baugesetzlichen Richtlinien beziehen sich besonders die folgenden auf moderne Fenster:
Bundesgesetze
Energieeinsparungsgesetz vom 22.07.76 und 20.07.80 (in Verbindung mit der Wärmeschutzverordnung vom 11.08.77 und 24.02.82)
Gesetz zum Schutz gegen den Fluglärm vom 30.03.71 (Schallschutzverordnung vom 05.04.74).
Ländergesetz
Landesbauordnung
Länderspezifische Lärmschutzverordnungen für besonders belastete Gebiete

Glas »


Fensterglas gibt es in einfacher, mittlerer und doppelter Dicke, die zu verwendende Glasstärke wird mit Hilfe einer Tabelle vom Fachmann ermittelt.
Weitere Glassorten:
Einfaches Sicherheitsglas muss widerstandsfähig gegen Stöße, Schläge und Temperaturschwankungen, sowie biegebruchfest sein. Verwendet wird es bei Glastüren, Glasanbauten, Geländern oder Brüstungen. Bricht eine solche Scheibe entstehen keine Scherben, sondern verletzungssichere Krümel.
Verbundsicherheitsglas ( VSG ) besteht aus mindestens zwei Scheiben, die durch eine elastische Kunstharzschicht verbunden sind. Bei einem Bruch wirkt sie splitterbindend.
Mehrscheibenisolierglas besteht ebenfalls aus zwei oder mehr Scheiben. Sie sind durch einen luftdichten Zwischenraum getrennt, der Wärme und Schall ausgezeichnet dämmt. Die Mehrscheibenisolierung verhindert ein Beschlagen der Scheiben von innen.
Schallschutzglas ist aus unterschiedlich dicken Scheiben zusammengesetzt, wobei der Zwischenraum meist mit einem Gas gefüllt wird, das die Dämmung verbessert.
Kristallspiegelglas hat eine besonders ebene Oberfläche und ist deshalb weitgehend frei von Verzerrung und Reflexion.
Drahtspiegelglas wirkt durch eine Drahtarmierung splitterbindend und einbruchhemmend. Punktverschweißte Gitternetze haben zudem noch eine Feuer hemmende Funktion.

Glasbausteine »


Dürfen an bestimmten Außenwänden keine Fenster eingebaut werden, kann man eine Glaswand aus Glasbausteinen errichten. Am besten verwendet man Glasbausteine aus Hohlglas, da Vollglas zum schwitzen neigt. Sie wirken dem Wärmeverlust entgegen und dämmen Schall, zur Lüftung verwendet man einen schwenkbaren Rahmen.

Glasleiste »


Die Glasleiste ist ein Bestandteil des Fensterflügels, um das Fensterglas zu befestigen und abzustützen.

Grundlüftungssystem »


Fenster mit Grundlüftungssystemen enthalten Lufteinlassöffnungen, die über ein spezielles Druckausgleich-Profil an den unteren senkrechten Rahmenaußenseiten angeordnet sind.
Die Fläche der Lufteinlassöffnungen entspricht der Querschnittsfläche des Luftkanals. Dabei ist eine hohe Schlagregensicherheit gewährleistet. Die Luft wird nach oben geführt und erwärmt sich beim Aufsteigen. Der raumseitige Luftaustritt erfolgt im waagrechten oberen Teil des Fensters ebenfalls über das spezielle Druckausgleich-Profil. Dieses ist so bemessen, dass die erforderliche Frischluftzufuhr individuell auf die jeweilige Wohneinheit abgestimmt ist. Die Außenluft geht nicht geraden Wegs durch das Fenster, sondern der Luftstrom wird in der Kammer zwischen Rahmen und Flügel mehrfach umgelenkt und dabei erwärmt. So kann permanent Frischluft in den Raum abgegeben werden, ohne dass es zu irgendwelchen Zugerscheinungen, Windgeräuschen oder sonstigen Belästigungen kommt.

Gussglas »


Gussglas wird durch Giessen oder Walzen mit und ohne Drahtnetzeinlage hergestellt. Es ist in weiß (Farblos) oder farbig, ein- oder doppelseitig ornamentiert erhältlich, je nach Prägung lichtstreuend oder lichtlenkend.

Haltbarkeit »


Machen Sie beim Fensterkauf keine Kompromisse. Beachten Sie, dass modifiziertes PVC-Hart eine praktisch unbegrenzte Lebenserwartung hat. Kunststoff-Fenster kennen keine Korrosion, quellen nicht.

Heizscheiben »


Glas, in dem Heizelemente Wärme produzieren. Heizelemente können elektrisch leitfähige Drähte, aufgedruckte elektrische Leitungen oder elektrisch leitfähige Oberflächenbeschichtungen sein.

Holz-Kunststoff-Fenster »


Diese Fensterkonstruktion verbindet die guten Dämmeigenschaften des Holzes mit der Pflegeleichtigkeit des Kunststoffs. Ein Holzkern wird von Kunststoff ummantelt, der das Fenster schlag- und stoßfest macht.

Innenluft »


Um einem Energieverlust vorzubeugen, wurden Fenster entwickelt, die absolut luftdicht schließen. Dadurch findet jedoch kein Luftaustausch mehr statt und Schadstoffe sammeln sich in der Innenluft. Viele Hersteller bieten mittlerweile aber auch Lüftungsanlagen mit integrierter Wärmerückgewinnung an.

Isolierglas »


Isoliergläser bestehen aus zwei oder mehreren Glasscheiben. Zwischen den Scheiben befindet sich getrocknete Luft oder ein spezielles Gas. Am Rand werden die Isoliergläser mit einer speziellen Dichtungsmasse luft- und feuchtigkeitsdicht versiegelt. Die Isolierfähigkeit beruht alleine auf der geringen Wärmeleitfähigkeit der eingeschlossenen Luft.

Isolierverglasung »


Mit der richtigen Isolierverglasung für Wärme- und Schallschutz können Sie ein weiteres tun, um die Heizkosten deutlich zu senken und den Außenlärm auf ein Minimum zu reduzieren.

k-Wert »


Der k-Wert entspricht dem u-Wert. Er wird als einheitlicher Begriff in der EU gebraucht.

Kämpferkonstruktion »


Ein Kämpferprofil ist mit dem Fensterrahmen verbunden. Durch ein Kämpferprofil wird ein zweiflügliges Fenster optisch in zwei Teile getrennt, d.h. der Kämpfer ist feststehend und lässt sich nicht mit dem Flügel öffnen.

Kastenfenster »


Kastenfenster sind Spezialkonstruktionen, die für höchste Anforderungen an Schallschutz benötigt werden. Hier werden zwei komplette Fenstersysteme hintereinander gekoppelt. Ein großer Abstand zwischen zwei getrennten Fensterflügeln ist deutliches Konstruktionsmerkmal der Kastenfenster. Die hohen Leistungswerte der modernen Normalfenster lassen Kastenfenster nur noch für extreme Fälle sinnvoll erscheinen, z.B. in Flugplatznähe.

Kellerlichtschacht »


Vorgemauerter bzw. als Fertigteil aus Beton angesetzter Schacht für das Kellerfenster, der Tageslicht in die Kellerräume lässt.

Kitt »


Mit Kitt werden Fugen von zwei aneinander stoßenden Werstoffen abgedichtet. Durch seine Elastizität kann er unterschiedliches Ausdehnungsverhalten ausgleichen ohne dabei zu reißen. Zunehmend wird alternder Ölkitt von dauerelastischem Kunststoffkitt verdrängt.

Kittlose Verglasung »


In Aluminium- und Eisenrahmen kann Glas anstelle von Kitt auch mit Vorlegebändern oder dichtenden, nicht rottenden Filzstreifen eingesetzt werden.

Klappläden »


Klappläden findet man vor allem in ländlichen Gegenden anstelle von Rollladen und Jalousie. Sie werden in der Regel zweiflüglig rechts und links vom Fenster angebracht und dienen als Schutz gegen Licht und Einbruch.

Klimaanlage »


Klimaanlagen halten die Innenluft in einem Gebäude auf einer konstanten Temperatur, regeln den Feuchtigkeitsgehalt und reinigen die Luft. Da sie ein Öffnen der Fenster unnötig machen, verhindern sie Umweltbelastungen wie z. B. Lärm und Luftverschmutzung. Allerdings vertragen einige Menschen die ständig in Bewegung gehaltene Luft und den oftmals erheblichen Temperaturunterschied zwischen innen und außen nicht.

Konvektion »


Konvektoren, unterhalb der Fenster angebracht, leiten Raumluft am Heizkörper vorbei und erwärmen sie auf diese Weise. Die aufsteigende Warmluft erwärmt dann die durch die Glasflächen einfallende kalte Luft und nimmt sie mit nach oben. Durch die Umwälzung zirkuliert die Luft und erwärmt den ganzen Raum, einschließlich des Fußbodens.

Kunststoff »


Kunststoffe sind völlig neu aufgebaute, der Natur jedoch "abgeschaute" Werkstoffe mit wertvollen technischen Eigenschaften.
Vom ersten Kunststoff – dem aus Kautschuk gewonnenen Hartgummi – hat sich über billige Massenkunststoffe bis heute eine Vielzahl hochspezialisierter Kunststoffe entwickelt, die auch außergewöhnliche Probleme lösen.

Lawinenschutzfenster »


In besonders exponierten Lagen sind besondere Vorschriften für die verwendeten Werkstoffe am Bau vorgeschrieben. Das gilt auch für Fenster und Türen. Das erste in Österreich zugelassene Lawinenschutzfenster ist AluFusion.

Lichtdurchlässigkeit (Transmission) »


Die Lichtdurchlässigkeit bezeichnet den direkt durchgelassenen, sichtbaren Strahlungsanteil im Bereich der elektromagnetischen Wellen, die durch das menschliche Auge wahrgenommen werden können (380 bis 780 nm).
Sie wird in Prozent angegeben und ist u.a. abhängig von der Glasdicke; je dünner das Glas, desto höher die Lichtdurchlässigkeit. Floatglas ( als Einzelscheibe ) verfügt normalerweise über eine Lichtdurchlässigkeit von 90 %. Geringfügige Schwankungen sind durch den unterschiedlichen Eisenoxidgehaltes des Glases möglich.

Lichtstreuend (Diffus) »


Durch Brechung oder Reflexion wird einfallendes Licht verteilt, beispielsweise durch ornamentartige Oberflächenstrukturen.

Lüftung »


Moderne Fenster sollen nicht zuletzt aus Energiespargründen im geschlossenen Zustand völlig dicht sein.
Man unterscheidet zwischen Stoßbelüftung für raschen Luftaustausch und Dauerbelüftung für geringen aber kontinuierlichen Luftaustausch. Die Stoßbelüftung ist die bessere Art des Lüftens für die Heizperiode. Durch minutenlange Zugluft wird ein normalgroßer Wohnraum mit frischer sauerstoffreicher Luft gefüllt. Innerhalb dieser Zeitspanne kühlen sich Wände und Gegenstände nicht ab, so dass sich die frische Luft sehr schnell wieder erwärmt. Ein Wärmeverlust tritt kaum ein. Zur Regulierung der Luftfeuchte ist ein 2- bis 3-maliges Stoßbelüften pro Tag im Winter ratsam. Die Dauerbelüftung ist nur etwas für den Sommer. Hier nehmen Wände und Gegenstände die Temperatur der eingelassenen Luft an. Dies kann Erwärmung ebenso bedeuten wie Abkühlung

Markisen »


Sie schützen vor starkem Lichteinfall und Wärme, vor allem bei Wintergärten. Sie sollten aus verwitterungsfesten und lichtechten Stoffen bestehen, da sie starken Witterungseinflüssen ausgesetzt sind.

Mattglas »


Durch Ätzen oder Sandstrahlen meist einseitig oberflächenmattiertes (aufgerautes) Glas. Durch die Bearbeitung kann die Schlagfestigkeit des Glases nachlassen, da durch diese die Glasoberfläche verändert wird.

Milchglas »


Milchig-weiß getrübtes Glas; kann je nach Glasdicke noch diffus lichtdurchlässig oder aber lichtundurchlässig sein.
Oberflächenveredlung
Scheibenoberflächen können nachträglich bearbeitet werden. Arten der Oberflächenveredlung können u.a. sein:

  • Schleifen
  • Polieren
  • Sandstrahlen
  • Ätzen

Öffnungsarten »


Die heute üblichen Öffnungsarten heißen Dreh-, Dreh-Kippflügel, Kippflügel, Schwingflügel und Wendeflügel. Für alle Öffnungsarten gibt es spezielle Beschläge. Das Dreh-Kipp-Fenster wird heute bevorzugt eingesetzt, es vereint zeitgemäßen Komfort mit vielseitiger Bedienungsmöglichkeit. Bei Reinigung, Lüftung und im ständigen Gebrauch.

Opakglas »


In der Masse gefärbtes, undurchsichtiges Gussglas.

Opalglas »


In der Masse gefärbtes, schwach getrübtes Gussglas.

Ornamentglas »


Gussglas mit ein- oder beidseitiger Oberflächenprägung; je nach Struktur der Oberflächenprägung kann es lichtstreuende oder lichtlenkende Wirkung haben; es kann durchscheinend bis undurchsichtig sein.

Parsol »


Bronze, grau oder grün durchgefärbtes Floatglas mit wärmeabsorbierenden Eigenschaften.

PVB-Folien »


Poly-Vinyl-Butyral-Folien, dienen der Verbindung von zwei oder mehreren Glasscheiben zu einer Verunbdssicherheitsglasscheibe. Diese Folien sind hochreißfest und zähelastisch.

PVC »


PVC steht für PolyVinylChlorid und ist ein thermoplastischer Kunststoff (Warm verformbar). PVC ist in der Baubranche am weitesten vertreten. Ca. 800 000 t PVC werden hier jährlich eingesetzt. Die Möglichkeit der umfangreichen Zumischung weiterer Zusatzstoffe ergibt vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Die vollständige Bezeichnung für Hart-PVC (ohne Weichmacher) lautet: ISO 1163 - PVC - U, ED, 082-50-T28.

Q100 »


Q100 gibt die Luftdurchlässigkeit eines Fensters an. Hierzu wird eine Druckdifferenz von 100 Pa über einen Zeitraum von einer Stunde und einer Fugenlänge von einem Meter zugrunde gelegt. Die Messung erfolgt nach EN 1026 und die Klassifizierung nach EN 12207.

Rahmenmaterialgruppen »


RMG (Rahmenmaterialgruppen) dienen der wärmetechnischen Einteilung von Fenster und Fensterrahmen. Sie werden durch die Einführung der EnEV abgelöst.

Recycling, organisiert durch den ÖAKF »


In Österreich werden die Aktivitäten für das Recycling von gebrauchten Fenstern aus Kunststoff vom ÖAKF wahrgenommen. Der ÖAKF ist der Österreichische Arbeitskreis Kunststofffenster. Mitglieder sind die am Markt vertretenen Systemhersteller und Fensteranbieter.

Reflexarmes Glas »


Durch Oberflächenbehandlung von Flachglas wird Reflexminderung zur Vermeidung von Spiegelung erreicht.

Reflexion »


Strahlungsmenge, die beim Auftreffen auf das Fenster zurückgeworfen wird.

Regenschutzschiene »


Die Regenschutzschiene ist meistens aus witterungsbeständigem Aluminium; sie ist im unteren Teil des Blendrahmens bei Fenstern und Balkon/Terrassentüren eingebaut. Sollte trotz des dichten Anschlags Wasser in die Falz eindringen, kann dieses durch eine Öffnung ablaufen.

Reinigung »


Ihre Fenster, Türen, Rollläden und Klappläden sind allen Witterungsbedingungen und jeder Luftverschmutzung ausgesetzt. Auch wenn diese Belastungen – und das nach vielen Jahren – die Substanz und die Funktion unserer Produkte nicht beeinflussen, eine regelmäßige Reinigung und Pflege lässt diese noch schöner erscheinen. Tipps zur richtigen Pflege finden Sie unter dem Menüpunkt „SERVICE“.

Rohglas »


Gussglas, das in Dicken bis 9 mm hergestellt werden kann.

Rollladen »


Er dient dem Sicht- und Sonnenschutz und soll zudem noch vor Einbrüchen schützen. Rollläden bestehen aus witterungsbeständigem Material wie z.B. Kunststoff und Aluminium.

Satinieren »


Sandstrahlen der Glasoberfläche und anschließendes Glätten mit Flusssäure.

Schall »


Schall ist die Ausbreitung von Longitudinalschwingungen (Druckschwankungen) in Luft, die die menschlichen Hörorgane im Bereich von 20 -bis 20 000 Hz ansprechen. Frequenzen, die außerhalb dieses Bereiches liegen, werden vom Menschen nur empfunden, nicht gehört. Die Empfindung des Schalls als Lärm hängt von dessen Intensität und Dauer ab.
Schalldämmung.

Schalldämm-Maß (R) »


Es wird das arithmetische Mittel der im Frequenzbereich von 100 – 3200 Hz gemessenen Einzelwerte in Terzschritten gebildet. Dabei wird das Schalldämm-Maß bei 100 Hz und bei 3200 Hz halbiert und die Summe durch die Anzahl der Messwerte minus 1 dividiert. Bewertetes Schalldämm-Maß RW: Die um das Schallschutz-Maß verschobene Bezugskurve bei 500 Hz ergibt das Schalldämm-Maß RW. Dabei entsteht folgende Beziehung: RW = LSM + 52 dB.

Schallpegel »


Unter dem Schallpegel versteht man die Schallstärke innerhalb eines Raumes in Abhängigkeit vom Schalldruck p, wobei die Bezugsgröße p = 2 x 10 Mikrobar den Schalldruck für die Hörschwelle bei 100 Hz bedeutet.

Schere »


Die Schere begrenzt den Öffnungswinkel des Flügels eines Dreh-Kipp-Fensters (analog: Scherenlager).

Schimmel »


Schimmel ist als faseriger, flockiger oder staubiger, weißlicher, grauer, bläulich-grüner, gelblicher, rötlicher, bräunlicher oder schwärzlicher Belag auf verschiedenen Untergründen zu finden.

Schwitzwasser »


Unter bestimmten Klimaverhältnissen können sowohl Glas als auch die Rahmen sowie andere Bauteile "schwitzen".

Sicherheit »


Im Zusammenhang mit Sicherheit spielt das Fensterprofil eine entscheidende Rolle. Wie in vielen Kaufsituationen muss man auch beim Kauf eines Fensters Preis und Nutzen (Qualität) vergleichen. Hochwertige Fenster, bieten geprüfte und durchdachte Sicherheitslösungen. In die stabilen und hochschlagzähen Kunststoff-Mehrkammerprofile werden Stahlverstärkungen integriert, die dem unerwünschten Gast das Aushebeln des Fensterflügels enorm erschweren. Dennoch gibt es auch hier Unterschiede im Grad der Sicherheit. Diese werden durch so genannte Sicherheitsklassen (Widerstandsklassen) ausgewiesen, die in speziellen Tests am fertigen Fenster durchgeführt und geprüft werden.

Spiegel »


Klares oder farbiges Floatglas, das im Spritzverfahren mit einer Silberschicht belegt und mit einer Kupferschicht und einem Decklack versehen wird.
 

Spiegelglas »


Mechanisch bearbeitetes, planparalleles und oberflächenpoliertes Glas.

Spontanbruch »


Zerstörung der ESG-Scheibe durch besondere nicht sichtbare Einschlüsse im Glas; wird ohne Fremdeinwirkung hervorgerufen.

Sprosse »


Sie teilt das Fensterglas in mehrere Segmente ein. Es gibt sie in verschiedenen Variationen: Sie kann im Glas liegen, auf das Glas aufgeklebt werden oder das Glas richtig teilen.

Stahlfenster »


Findet man fast ausschließlich bei Kellerfenstern, ausgenommen Kunststofffenster, deren Hohlprofil einen Stahlkern enthält.

Statik »


Kunststoff-Fenster sind für großflächige Elemente ebenso wie für den Einsatz im Hochhausbau bestens geeignet. Statisch fixierter Stahl oder Aluminium bilden den guten starken Kern der Kunststoff-Fenster. Die statische Berechenbarkeit für den Architekten ist in jedem Fall problemlos und sicher durchzuführen.

Stulpkonstruktion »


Das Stulpprofil kann ein Bestandteil des Flügels sein. Die Stulpkonstruktion wirkt von außen wie die Kämpferkonstruktion. Der Stulp ist aber nicht feststehend, sondern er öffnet sich mit dem Fensterflügel. D.h. durch den Stulp wird das Fenster nicht in mehrere Teile unterteilt.

Sturz »


Öffnungen und Durchbrüche im Mauerwerk werden nach oben hin durch ein quer liegendes Bauteil (Sturz) abgesichert.

Tauwasser »


Tauwasser oder auch Kondenswasser entsteht an Fensterscheiben, wenn die wärmere wasserdampfgesättigte Raumluft von der kälteren Außenluft abgekühlt wird und somit weniger Wasser aufnehmen kann.

TVG ( teilvorgespanntes Glas ) »


Glas mit höherer Biegebruchfestigkeit und Temperaturwechselbeständigkeit, ähnliches Bruchbild wie Floatglas; Herstellung wie ESG; wird jedoch langsamer gekühlt bzw. mit geringerem Druck gekühlt; keine Sicherheitseigenschaften.

u-Wert »


Der Wärmeverlust eines Fensters wird mit dem u-Wert, der Wärmedurchgangszahl, beschrieben.
Der u-Wert gibt an, wie viel Wärme in einer Stunde durch ein 1 m² großes Fenster nach draußen entweicht. Wobei zur Berechnung ein Temperaturunterschied von 1° C, von innen nach außen zu Grunde gelegt ist. Die Maßeinheit des u-Wertes ist W/m² C. In einfachen Worten: Je niedriger der u-Wert ist, umso geringer ist der Wärmeverlust. Oder: Je besser die Fenster, desto weniger Geld verheizen Sie.

Umweltverträglichkeit »


PVC ist heute einer der am besten erforschten Werkstoffe überhaupt. Die Umweltverträglichkeit beginnt bereits bei den Rohstoffen, im Kunststoffbereich: 57 % Salz und nur 43 % Erdöl sind die Hauptkomponenten von PVC. Der Werkstoff zeichnet sich im Fensterbau durch die folgenden Eigenschaften aus:

  • extreme Langlebigkeit
  • spart Energie
  • lässt sich mit vergleichsweise geringem Energieaufwand recyceln

Verbundfenster »


Verbundfenster erbringen besondere Leistungen in Schallschutz und Wärme-Isolierung. Der Luftzwischenraum zwischen den beiden Scheiben beträgt 4 – 7 cm und bildet mit seinem Luftpolster eine äußerst effektive Barriere.

Verglasungsarten »


Einfach verglaste Fenster können zeitgemäße Ansprüche an Schallschutz und Wärmedämmung nicht ausreichend befriedigen. Normale isolierverglaste Fenster haben einen Luftzwischenraum von 12 mm und erbringen bei optimaler Konstruktion sehr gute Leistungen. Verbundfenster stellen den höchsten Stand heutiger Fenstertechnik dar. Aufwendige Kastenfenster sind nur ratsam, wenn wirklich extreme Geräuschquellen äußerste Anforderungen an den Schallschutz stellen.

Verkleidung »


Es gibt Nut- und Feder-Verkleidungsprofile für unterschiedliche Anwendungen wie Balkone, Fassaden. Garagentore, etc.

Verriegelung »


Die Verriegelung eines Fensters ist nicht nur für das korrekte Schließen verantwortlich: Wie alle anderen Beschlagteile steht die Verriegelungsmechanik für Bedienungskomfort, z.B. mit zeitgemäßer "Ein-Hand-Bedienung" und dauerhafte Funktionstüchtigkeit des Fensters.

Vollwärmeschutz »


Er ist das Idealziel bei Wärmedämmmaßnahmen, das allerdings nur annähernd erreicht werden kann. Ein Haus strahlt Wärme nach außen ab, am stärksten an den Glasfronten. Deshalb sollte man sich vom Fachhandel über Isolierglas beraten lassen.

Vorspannen »


Verfahren zur Herstellung von ESG. Es gibt zwei Arten der Vorspannung:
1. thermische Vorspannung ( gebräuchlichstes Verfahren
2. chemische Vorspannung
Normal gekühltes Glas wird in ein chemisches Bad gelegt. Dabei findet in der Glasoberfläche ein Ionenaustausch statt.

Wärmeschutzglas »


Glas mit erhöhten Wärmedämmeigenschaften. Im Wesentlichen vergleichbar mit Sonnenschutzglas.

Warmglas »


Es besteht aus zwei oder mehreren Glasscheiben, die an den Rändern luft- und feuchtigkeitsdicht verbunden sind. Maßgeblich für die Wärmeschutzleistung der Verglasung ist der k-Wert. Modernes Zwei-Scheiben Warmglas erreicht einen k-Wert von 1,1W/(m²K) und reduziert den Wärmeverlust über die Verglasung im Vergleich zu normalem Glas um mehr als 60 %.

Xeno-Test »


Das Xeno-Testverfahren ist eine Art Zeitraffertest, bei dem aufwendige, elektronisch gesteuerte Lichtquellen im Labor den natürlichen Lichteinfall auf Fensterprofile simulieren. Durch Zuschaltung weiterer Einflüsse wie Feuchte oder Temperaturwechsel werden fertige Fenster und Profile in kurzer Zeit Belastungen ausgesetzt, die vielen Jahren im echten Einsatz entsprechen. Dieses Test-Verfahren gibt Kunststoff-Fenstern zusätzliche Farbsicherheit für Jahrzehnte.

Zarge »


Die Zarge ist gleichbedeutend mit dem Rahmen eines Fensters.